Bei der Arbeit in unserem Frauen-, Jugend- und Entwicklungsprojekt kannst du einen wertvollen Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung Benins leisten.
In Afrika ist die Arbeitslosenzahl und die Armut speziell von Frauen und Jugendlichen sehr hoch - in Benin sehen die Zahlen ganz besonders besorgniserregend aus, weshalb dringend etwas getan werden muss, um die Lebenssituation dieser benachteiligten Gruppe zu verbessern.
Das Konzept des Frauen- und Jugendprogramms ist einzigartig und wird in zwei Kategorien unterteilt, wobei die eine mit der anderen einhergeht: zum einen die Milderung der Armut, zum anderen die finanzielle Unterstützung durch kleine Kredite.
Das Programm ermöglicht es den Freiwilligen, zusammen mit anderen Frauen- und Jugendorganisationen zu helfen, kleine Unternehmen aufzubauen, die den Dorfbewohnern ein Einkommen einbringen („Micro Economic Venture“). So werden gleichzeitig neue Arbeitsplätze geschaffen.
Die Freiwilligen können zusätzlich noch an den bereits vorhandenen Projekten in den Dörfern mitarbeiten. Die Teilnehmer des Programms sind außerdem dafür zuständig, den Dorfbewohnern die Grundkenntnisse des gesprochenen Englisch beizubringen und ihnen grundlegende wirtschaftliche Kenntnisse und Methoden zur Erschaffung eines eigenen Gewerbes zu vermitteln. Zusätzliche Kurse beinhalten etwa die Herstellung von Kerzen und Seife, von Textilprodukten oder die Vermittlung von Computerkenntnissen.
Am Ende des Programms unterstützen wir die Teilnehmer mit Minikrediten, um ihnen den Aufbau einer gewerblichen Existenz zu ermöglichen.
Projektbeginn:
Die Projekte laufen über das ganze Jahr. Daher starten die einzelnen Einsätze auch zu individuellen Zeitpunkten, die wir individuell mit der Organisation und dir abstimmen.
Zeitpunkt der Anreise:
Es ist immer sehr angenehm, ein paar Tage vor Projektbeginn anzureisen. Du hast dann genug Zeit,dich von der Reise zu erholen und erste Ausflüge zu machen. So kannst du dich akklimatisieren und deine Gastfamilie, Land und Leute kennenlernen.
1.Tag (Sonntag)
Ankunft Cotonou (Cadjehoun) International Airport (Flughafen Code DBBB)
Du wirst am Flughafen in Cotonou landen von einem Mitarbeiter vor Ort abgeholt und in eine Gastfamilie gebracht. Diese wird für die nächste Zeit deine Unterkunft sein. Nachdem du angekommen bist und dich eingerichtet hast, steht dir der restliche Tag zur freien Verfügung. Erhole dich von deiner langen Reise, nimm dir Zeit für dich selbst und lasse alle Eindrücke auf dich einwirken. Vor allem aber solltest du dich möglichst schnell an die neue Zeit vor Ort gewöhnen um den Jetlag zu überstehen.
Solltest du keinen Flug zum gewünschten Datum finden, ist es empfehlenswert einen Tag früher als geplant zu kommen. Wir können für dich einen Flughafentransfer sowie eine Unterkunft für einen Tag organisieren.
2.Tag (Montag)
Projekteinführung
Den ganzen Tag über findet unser Orientierungsprogramm vor Ort statt. Unser Team vor Ort informiert dich über Land und Leute, kulturelle Besonderheiten und natürlich über Dos und Don’ts. Während deines Freiwilligenaufenthaltes, lebst du in einer Gastfamilie. Dort nimmst du gemeinsam mit der Familie alle Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) ein. Auf diese Weise lernst du die Kultur kennen, wirst direkt in die Gemeinschaft des Ortes indem du arbeiten wirst eingebunden und schließt so schnell neue Freundschaften. Alle Unterkünfte befinden sich nur wenige Minuten entfernt vom Projekt und sind bequem mit Verkehrsmitteln oder zu Fuß zu erreichen. Außerdem wohnen alle Gastfamilien in der Nähe zu Supermärkten, Internetcafés, Bars, Restaurants und weiteren Einkaufmöglichkeiten. Ein perfekter Einstieg für die weiteren Monate ist geschaffen.
3.Tag (Dienstag) – 6.Tag (Freitag)
Der Arbeitsalltag beginnt
Dies ist deine erste Chance dir ein Bild von Benins miserabler wirtschaftlicher Lage zu machen. Besonders in Benin sind die Arbeitslosenzahl und die Armut speziell von Frauen und Jugendlichen sehr hoch - weshalb dringend etwas getan werden muss, um die Lebenssituation dieser benachteiligten Gruppe zu verbessern.
Das Konzept des Frauen- und Jugendprogramms ist einzigartig und wird in zwei Kategorien unterteilt, wobei die eine mit der anderen einhergeht: zum einen die Milderung der Armut, zum anderen die finanzielle Unterstützung durch kleine Kredite.
Beim dem Projekt wirst du in erster Linie Frauen- und Jugendorganisationen helfen kleine Unternehmen aufzubauen, die den Dorfbewohnern ein Einkommen einbringen („Micro Economic Venture“). So werden gleichzeitig neue Arbeitsplätze geschaffen. Du kannst auch zusätzlich noch an den bereits vorhandenen Projekten in den Dörfern mitarbeiten. Außerdem unterrichtest du die Dorfbewohner in Grundlagen des gesprochenen Englisch sowie die Vermittlung grundlegender wirtschaftlicher Kenntnisse und Methoden zur Erschaffung eines eigenen Gewerbes. Zusätzliche Kurse beinhalten etwa die Herstellung von Kerzen und Seife, von Textilprodukten oder die Vermittlung von Computerkenntnissen.
Am Ende des Programms unterstützen wir die Teilnehmer mit Minikrediten, um ihnen den Aufbau einer gewerblichen Existenz zu ermöglichen.
7. Tag (Samstag) – 8.Tag (Sonntag)
Wochenende = Freizeit!!
Alle Wochenenden stehen dir immer zur freien Verfügung. Du kannst Ausflüge in die nähere Umgebung von Ganvié, Cotonou, oder in die alte Königsstadt Abomey. Je nach Projektstandort. Auch umliegende Nationalparks, wie z.B. der Pendjari Nationalpark im Norden Benins sowie das angrenzende Atakora Gebirge. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Regen- und Urwälder und zu entdecken sowie Benin vorherrschende Vegetationszone, die Savanne. Natürlich kannst du auch eine Reise in die Hauptstadt Porto Novo unternehmen. Zudem bietet Benin viel Historisches zu entdecken, denn einige Teile des Landes gehörten zur Föderation Französisch-Westafrika. Benin bietet jede Menge Möglichkeiten seine Freizeit zu verbringen.
Folgende Wochen
Montags bis Freitags verbringst du beim Entwicklungsprojekt. Deine Wochenenden sind natürlich frei und du kannst tun und lassen was immer dir gefällt.
Letzter Tag (Sonntag)
Es ist Zeit „Auf Wiedersehen“ zu sagen und sich von all deinen neuen Freunden zu verabschieden. Nun geht es Richtung Flughafen Cotonou (Cadjehoun) oder du setzt deine Reise durch Benin fort.
Volontäre werden in sorgfältig ausgewählten Gastfamilien untergebracht. Dort wird dir ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt und du erhältst alle drei Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen), welche du auch gemeinsam mit deiner Gastfamilie einnimmst. Darüber hinaus wird einmal die Woche deine Wäsche für dich gewaschen. Du bist vollkommen in die Familie integriert und kannst an deren Aktivitäten mit teilnehmen.
Du bekommst somit einen direkten Einblick in die Kultur und Gesellschaft Benins. Deine Gastfamilie kann ein verheiratetes Ehepaar oder eine einzelne Person mit oder ohne Kinder und/oder Haustiere sein. Alle Gastfamilien wohnen in der Nähe zu Supermärkten, Internetcafés, Poststellen, Einkaufszentren, Bars, Restaurants, etc.
Ganvié
Nördlich von Cotonou befindet sich die Stadt Ganvié. Das besondere an Ganvié ist, dass die Stadt komplett auf Pfählen errrichtet wurde, somit ist sie die größte auf Pfählen erbaute Stadt Afrikas. Die etwa 20.000 Einwohner große Stadt wurde auf dem Nokoué-See in einer Lagune errichtet. Die einwohner leben hauptsächlich vom Fischfang, den sie auf dem schwimmenden Markt verkaufen sowie vom Tourismus. Man gelangt nur mit Pinassen zu dem Dorf. Pinassen sind Boote aus Kiefernholz und werden zum Personentransport benutzt.
Cotonou
Cotonou im Süden von Benin gelegen ist nicht nur Hauptort, sondern auch ökonomisches Zentrum und Regierungssitz Benins. Da, sich der internationale Flughafen Cadjehoun, der sich ebenfalls in Cotonou befindet, macht die Stadt zum Hauptverkehrskreuz nicht nur für den internationalen Tourismus. Außerdem ist Cotonou bekannt für seine Märket. Vor allem der internationale Markt gehört zu einem der größten in Westafrika. Desweiteren gibt es noch einen Frucht- und Fischmarkt sowie einen Kunstmarkt.
Abomey
Abomey ist die ehemalige Hauptstadt des Fon-Königreiches und befindet sich im Süden des Landes. Das Fon Königreich beherrschte bis ins 19. Jhdt. den Sklavenhandel in der gesamten Region. Besonders beeindruckend sind die Ruinen des ehemaligen Königpalastes. Jedoch steckt hinter den beeindruckenden Königpalästen eine grausame Geschichte. Hauptsächlich finanziert wurden diese prunkvollen Lehmbauten durch den Sklavenhandel, der in Benin und an der afrikanischen Westküste seinen Anfang nahm. Nicht nur Engländer, Portugiesen und Holländern waren an diesem Geschäft beteiligt, sondern auch die Königsfamilie von Abomey. Von der Grausamkeit des Sklavenzeit zeugt heute nicht mehr viel in Benin und allgemein wird über dieses Thema geschwiegen, jedoch ist die Geschichte über den Thron des Königs, der auf vier abgeschlagenen Köpfen zu stehen hatte wahr.
Pendjari Nationalpark
Im Norden des Landes befindet sich der Pendjari Nationalpark. Der Nationalpark befindet sich am Fuße der Atakora-Kette und grenzt an Burkina Faso. Der Nationalpark, welcher 1954 zum Wildschutzgebiet erklärt wurde, wurde erst 1961 zum Nationalparkgebiet erklärt. 1986 schließlich wurde er in die Liste der UNESCO Biosphärenreservate aufgenommen. Das Wahrzeichen des Nationalparks ist der Gepard. Außerdem bietet er Löwen, Hyänen, Elefanten, Büffeln und Antilopen einen Lebensraum. Ein weiteres wichtiges Standbein des Nationalpark s ist der Foto- und Safaritourismus, vornehmlich von Einheimischen bzw. Französischen Besuchern aber auch der Jagdtourismus, welcher in den angrenzenden Zonen des Nationalparks betrieben werden darf.
Ouidah
Ouidah, an der Südküste Benins gelegen blickt auf eine bewegende Geschichte zurück. Die Stadt war nicht nur Zentrum des Sklavenhandels und aktive Handelsstadt, sondern auch ehemalige Hauptstadt des Königreiches Sahé. Die Portugiesen ließen im 17. Jhdt. eine Festung errichten, São João Baptista d'Ajudá, die im Laufe der Zeit von den Königen des Landes erobert wurde, schließlich den Franzosen zufiel und letztendlich wieder von den Portugiesen zurückerobert worden. Kulturgeschichtlich bietet Quidah viel. Der heilige Wald der Yoruba führt zum Tempel der heiligen Python. Von dort aus kann man sich auf der ehemaligen Sklavenroute, gesäumt von Statuen, am ehemaligen Sklavenmarkt Cha Cha vorbei bis hin zum errichteten UNESCO-Denkmal „Port de Non Retour“ (Pforte ohne Wiederkehr). Wie der Name schon sagt, liefen von dort aus die Sklavenschiffe nach Süd-, Mittel- und Nordamerika. Besonders interessant anzusehen, sind die Voodoo Riten. Die Voodoo Religion ist besonders in Benin sehr verbreitet. Zudem hat sich die Stadt einen Namen als Voodoo Hochburg gemacht. Es gibt sogar ein jährliches Voodoo Fest.
Visa
Für die Einreise nach Benin benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, um das sich frühzeitig bemüht werden sollte. Dies können kann entweder persönlich oder postalisch bei der Botschaft der Republik Benin in Berlin beantragt werden.
In Benin am Flughafen oder an der Grenze kann kein Visum erteilt werden. Um ein Visum in Deutschland zu beantragen, müssen Rückflugticket und Impfpass vorgelegt werden. In diesem muss unbedingt eine Gelbfieberimpfung nachgewiesen werden können.
Außerdem wird ein gültiger Reisepass benötigt, da der deutsche Personalausweis nicht akzeptiert wird. Alle Dokumente müssen bis mindestens 3 Monate nach geplanter Ausreise gültig sein.
Falls das Visum verlängert werden muss, muss das vor Ablauf des Visums in Cotonou bei der Direction de l’Immigration beantragt werden, ansonsten fällt für jede Woche ohne Visum eine Strafgebühr an.
Weitere Informationen zum Auswärtigen Amt und weiteres findet ihr hier: Vorbereitungen....
Impfungen
Für einen Aufenthalt in Benin sollte man sich standardmäßig gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Keuchhusten, Mumps, Masern, Röteln, Hepatitis A und als Freiwilliger auch gegen Typhus impfen lassen. Es gibt auch kombinierte Hepatitis A und B Impfungen. Vor allem wenn man als Volontär für eine längere Zeit in Benin bleiben wird, ist Hepatitis B ein Muss. Gelbfieberimpfungen sind Pflicht sowie auch Cholera Impfungen, vor allem wenn man aus einem Land einreist in dem Cholera existiert. Darüber hinaus gilt ein ganzjährig ein Malaria-Risiko. Hierbei handelt es sich fast ausschließlich um die gefährliche ‚Malaria Tropica‘. Diese Krankheit kann auch erst nach Wochen oder Monaten ausbrechen, in diesem Fall sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Es ist in jedem Falle zu empfehlen sich vor allem in den Abendstunden mit langer Kleidung, Moskitonetzen und insektenabwehrenden Mitteln zu schützen. Darüber hinaus gibt es eine Malaria-Prophylaxe, bei der man Medikamente eine Woche vor Reisebeginn bis vier Wochen nach Reisebeginn einnimmt. Jedoch können diese Medikamente zu starken Nebenwirkungen führen, sodass unbedingt vorher ein Arzt konsultiert werden sollte. Je nach Aufenthaltsbedingungen und Reisestil sollte man sich gegen Cholera, Tollwut und Pneumokokken impfen lassen. In jedem Fall sollte vorher ein Arzt konsultiert werden oder man informiert sich direkt bei Impfberatungsstellen eines Tropeninstitutes.
Mehr Informationen findet ihr hier: Vorbereitungen....
Flüge
Viele Fluggesellschaften fliegen von Frankfurt, München, Düsseldorf oder Berlin nach Cotonou (Cadjehoun) Int. Airport . Es gibt Direktflüge (ohne Stopp) und Indirekte Flüge (1 oder mehr Stopps).
Mehr Informationen findet ihr hier: Flüge....
Auslandsreisekrankenversicherungen
Wer kann sich mit einer Auslandskrankenversicherung versichern lassen?
Versichern lassen für einen Auslandsaufenthalt, von einem Monat bis zu 12 Monaten sowie 12 Monate bis zu 48 Monate, können sich Sprachkursteilnehmer, Studenten (Auslandsstudium, Auslandssemester), Praktikanten (Auslandspraktikum) sowie Freiwillige.
Was beinhaltet eine Auslandskrankenversicherung?
Folgende Behandlungen sind meistens in Standardversicherungen mit inbegriffen:
· Ärztliche Behandlungen
· Stationäre Behandlungen (Krankenhausbehandlungen)
· Transportkosten zum nächstgelegenen Krankenhaus
· Arznei- und Verbandsmittel
· Rücktransport ins Heimatland
· Zahnbehandlungen
Es gibt zahlreiche Anbieter, bei denen du online eine Auslandsreisekrankenversicherung sowie weitere Leistungen abschließen kannst. Der Online-Vertragsabschluss ist sehr bequem, da man direkt alle Formalitäten online zusendet und den gültigen Versicherungsschein zurückgesendet bekommt, sodass man diesen nur noch ausdrucken muss.
Beispielsweise bietet www.auslandskrankenschutz.com speziell für Studenten abgestimmte Tarife
Weitere Reisekrankenversicherer
· AXA: http://www.axa.de/
· DKV: www.dkv.com/index.html
· Hanse Merkur: http://www.hansemerkur.de/
· Signal Iduna: http://www.signal-iduna.de/
Simon ist bei Studentsgoabroad.com für die Volunteervermittlung in Afrika zuständig. Er hat einen Hochschulabschluss in Soziologie und bildet sich gerade in Wirtschaftsfragen weiter. In seiner Organisation, die ihren Hauptsitz in Südafrika hat, aber Programme in u.a. Senegal, Indien und Ghana betreut, ist er als International Program Director tätig. Warum Simon mit Studentsgoabroad.com Kooperiert? Er ist für jede Hilfe dankbar, die nach Afrika gebracht wird.
Geographische Eingrenzung:
Benin grenzt an Burkina Faso, Niger, Nigeria und Togo. Benin liegt am Atlantischen Ozean und die Küstenlänge beträgt ca. 121km.
Das Land hat eine große, fruchtbare und landwirtschaftlich nutzbare Ebene, die von den Atakora-Bergen eingegrenzt wird, von denen der Mount Sokbaro der höchste ist.
Die Fläche Benins besteht zu etwa 30% aus Wäldern.
Bevölkerung:
Der Großteil der Bevölkerung Benins lebt im Süden des Staates, d.h. in der fruchtbaren Küstenregion.
Die Lebenserwartung beträgt in Benin ca. 59 Jahre.
Die Bevölkerung des Landes besteht aus etwa 42 afrikanischen ethnischen Gruppen, wie zum Beispiel der Yoruba im Südosten, der Dendi im Norden und im Zentrum, der Bariba und der Fula im Nordosten. Die Betammaribe leben an der Atacora Gebirgskette.
Mittlerweile leben viele Nigerianer und Togolesen in Benin. Auch Libanesen und Inder siedelten sich schon früh hier an, um Handel zu betreiben.
Religion:
Die Mehrheit der Bevölkerung Benins sind Christen mit einem großen Anteil an Katholiken. Andere vertretene Religionen sind der Islam und traditionelle, lokale religiöse Gruppen.
Es wird davon ausgegangen, dass etwa 60-70% der gläubigen Menschen zusätzlich zu ihrer eigentlichen Religion Voodoo-Bräuche praktizieren.
Landessprachen:
Die administrativen Hauptsprachen, die auch im Unterricht gesprochen werden, sind lokalen Ursprungs. Französisch wird in der Schule nach mehreren Unterrichtsjahren als Zweitsprache gelehrt.
Neben Französisch existieren noch etwa 53 lokale Sprachen, von denen Fon im Süden die am meisten verbreitete ist.
Klima:
In Benin herrscht warmes, feuchtes Klima mit zwei trockenen und zwei regnerischen Jahreszeiten. Die erste Regenzeit dauert von April bis Ende Juli mit einer kürzeren, weniger ausgeprägten Regenperiode von Ende September bis November. Die Haupttrockenzeit dauert von Dezember bis April mit einer kurzen, kühleren Trockenzeit von Ende Juli bis September.
Die durchschnittliche Höchsttemperatur beträgt 31°C, die durchschnittliche Mindesttemperatur 24°C. Von Dezember bis März weht ein trockener Wind von der Sahara aus, der Harmattan genannt wird und dafür verantwortlich ist, dass sich ein rötlicher Staub auf die Erde legt.
Geschichte:
Schon in vorchristlicher Zeit wurde Benin von Pygmäen besiedelt
Später kamen unterschiedlichste Volksstämme hinzu, wie etwa die Somba und die Bariba, später Yoruba, Fulbe und Ewe
Im 15. Jahrhundert wurde Benin von Portugiesen entdeckt und es wurden Handelsverbindungen mit den Volksstämmen geknüpft, die zum Teil auf Sklavenhandel basierten
Im 17. Jahrhundert konnte sich das Königreich Dahome in der Küstenregion etablieren, das seine Blütezeit im 19. Jahrhundert hatte, welches später durch Franzosen besetzt wurde
Benin blieb bis Ende des 2. Weltkrieges in französischer Hand, bevor es 1960 seine Unabhängigkeit erlangen konnte.
1975 etablierte Benin, das bis dahin noch Dahome hieß, eine Republik unter Mayor Mathieu Kérékou nach marxistisch-leninistischem Vorbild
Politische Situation:
Nach Protesten der Bevölkerung wurde 1989/90 die Verfassung geändert, sodass sich ein Mehrparteiensystem und ein demokratischer Kurswechsel etablieren konnten
Nach fünfjähriger Regierung von Nicéphore Soglo gewann erneut Kérékou die Wahl, der bis 2006 an der Macht blieb
Trotz Bemühungen, Benin in wirtschaftlicher und demokratischer Sicht voranzutreiben, ist es noch immer eines der ärmsten Länder der Welt
Stellung der Menschenrechte:
Die Haftbedingungen in Gefängnissen liegen unter internationalem Standard, Sicherheitskräfte werden grundsätzlich nicht strafrechtlich verfolgt, auch wenn ihnen Straftaten nachgewiesen werden können. Kinder bekommen strafrechtlich gesehen keine Sonderbehandlung. Homosexualität wird mit bis zu 3 Jahren Haft bestraft.
Wirtschaft:
Benins Wirtschaft ist kaum entwickelt, das Land hatte 2001 mit 1,7 Milliarden US-Dollar eine sehr hohe Auslandsverschuldung. Der Hauptwirtschaftssektor ist der informelle Sektor. Auch der primäre Sektor, in dem 2/3 der Bevölkerung beschäftigt sind, trägt mit einem Anteil von ca. 30% einen wichtigen Teil zur wirtschaftlichen Entwicklung Benins bei.
Das wichtigste landwirtschaftliche Produkt und Hauptexportmittel ist Baumwolle. Auch Ananas und Cashew sind die „cash crops“ Benins. Importiert werden vor allem Nahrungsmittel und Industriegüter.
Der tertiäre Sektor erwirtschaftet etwa 50% des BIP, während der sekundäre Sektor in Benin aufgrund der wenigen vorhandenen Rohstoffen noch kaum ausgebildet ist.
Benin hatte im Jahre 2009 ein Haushaltsdefizit in Höhe von 6% seines Bruttoinlandsprodukts.
Probleme:
· Langsame wirtschaftliche Entwicklung
· Keine vollständige politische Stabilität
· Schwache Stellung der Menschenrechte
· steigende Kriminalität
· HIV/Aids
Unsere Erfahrungsberichte sind zurzeit noch in Arbeit, so dass wir euch mit aktuellsten Informationen zu unseren neuen Freiwilligenprojekten versorgen können. Ihr müsst euch also noch etwas gedulden, aber wir versprechen euch, dass es sich lohnen wird!
Unser Videomaterial wird zurzeit noch gedreht. Einer unserer Mitarbeiter sich auf eine monatelange abenteuerliche Reise begeben um für euch hautnah dabei zu sein. Also das Warten lohnt sich, denn es werden Videos von neuen Ländern wie Benin, Mali, Namibia, Botswana, Tansania dabei sein sowie auch von Südafrika, Ghana, Kenia, Ecuador, Venezuela und vielen weiteren Ländern.
Gerne beraten wir dich bei einem persönliches Gespräch.
Telefon: 030-20238411